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Krankheit (Mensch)

Brief (Transkript) von Anny Stebler-Hopf an Ottilie W. Roederstein, 7. August 1895
Maschinengeschriebenes Transkript eines Briefes von Anny Stebler-Hopf an Ottilie W. Roederstein, 7. August 1895. Hermann Jughenn datiert den Brief irrtümlich auf 1897. Dank an Roederstein (genannt "Tilly") für die Trostworte zum Tod ihrer Mutter; berichtet von einer Bergtour in Saint-Luc (Val d'Anniviers) und einem Gemälde einer alten Kapelle, das sie begonnen habe; da die Kapelle weißgestrichen worden sei, könne sie es nicht mehr fertig malen; sie habe teils wegen ihrer Augenkrankheit, teils wegen der Krankheit ihrer Mutter länger nicht gemalt; Stebler-Hopf befragt Roederstein nach ihrer Arbeit; sie hoffe, dass Roederstein diesen Winter wieder in Zürich ausstellen werde und auf ein baldiges Wiedersehen in der Schweiz; sie selbst sei ab 12. August wieder in Zürich.

Brief von Anny Stebler-Hopf an Ottilie W. Roedertsein, 7. August 1895
Brief von Anny Stebler-Hopf an Ottilie W. Roederstein, 7. August 1895. Dank an Roederstein (genannt "Tilly") für die Trostworte zum Tod ihrer Mutter; berichtet von einer Bergtour in Saint-Luc (Val d'Anniviers) und einem Gemälde einer alten Kapelle, das sie begonnen habe; da die Kapelle weißgestrichen worden sei, könne sie es nicht mehr fertig malen; sie habe teils wegen ihrer Augenkrankheit, teils wegen der Krankheit ihrer Mutter länger nicht gemalt; Stebler-Hopf befragt Roederstein nach ihrer Arbeit; sie hoffe, dass Roederstein diesen Winter wieder in Zürich ausstellen werde und auf ein baldiges Wiedersehen in der Schweiz; sie selbst sei ab 12. August wieder in Zürich.

Brief (Transkript) von Dora Hitz an Ottilie W. Roederstein, 4. Februar 1899
Maschinengeschriebenes Transkript eines Briefes von Dora Hitz, Berlin, an Ottilie W. Roederstein, 4. Februar 1899. Erwähnt Besuch in Frankfurt auf ihre Durchreise und Absicht, Roederstein (jedoch verreist) zu treffen. Sie habe aus gesundheitlichen Gründen in den letzten Jahren kaum ausgestellt, wolle sich nun wieder dem Publikum präsentieren und hofft, Roederstein wolle ihr Einfluss geltend machen, um Aufmerksamkeit für ihre Ausstellung in der Galerie Hermes zu generieren. Anschrift von Dora Hitz: Lützowplatz 12, Berlin.

Brief (Transkript) von Anna Edinger an Ottilie W. Roederstein, 14. März 1899
Maschinengeschriebenes Transkript eines Briefes von Anna Edinger, Ortenberg, an Ottilie W. Roederstein, 14. März 1899. Edinger ("Aennes") sei krank und müsse viel liegen; fragt nach Roederstein ("Tilly") und Elisabeth H. Winterhalter; erwähnt eine von Winterhalter an einer Patientin durchgeführte Laparatomie.

Brief von Anna Edinger an Ottilie W. Roederstein, 14. März 1899
Brief von Anna Edinger, Ortenberg, an Ottilie W. Roederstein, 14. März 1899: Edinger ("Aennes") sei krank und würde viel liegen. Edinger ("Aennes") sei krank und müsse viel liegen; fragt nach Roederstein ("Tilly") und Elisabeth H. Winterhalter; erwähnt eine von Winterhalter an einer Patientin durchgeführte Laparatomie.

Brief von Dora Hitz an Ottilie W. Roederstein, 4. Februar 1899
Brief von Dora Hitz, Berlin, an Ottilie W. Roederstein, 4. Februar 1899. Erwähnt Besuch in Frankfurt auf ihre Durchreise und Absicht, Roederstein (jedoch verreist) zu treffen. Sie habe aus gesundheitlichen Gründen in den letzten Jahren kaum ausgestellt, wolle sich nun wieder dem Publikum präsentieren und hofft, Roederstein wolle ihr Einfluss geltend machen, um Aufmerksamkeit für ihre Ausstellung in der Galerie Hermes zu generieren. Anschrift von Dora Hitz: Lützowplatz 12, Berlin.

Brief (Transkript) von Anny Stebler-Hopf an Ottilie W. Roederstein, 24. Juni 1901
Maschinengeschriebenes Transkript eines Briefes von Anny Stebler-Hopf, Zürich, an Ottilie W. Roederstein, 24. Juni 1901. Erwähnt Roedersteins Besuch einer Daumier-Ausstellung (wohl: Exposition Daumier, Palais de l'École des Beaux-Arts, Paris, Mai 1901), die sie ebenfalls gerne gesehen hätte; sie erwähnt ein Treffen Roedersteins ("Döggeli") mit Tola Certowicz in Paris, Hopf lasse Certowicz grüßen und lade sie nach Zürich ein; berichtet von geplanter Reise mit ihrem Mann nach Piora ob Airolo und über den Gotthard und von ihrem Augenleiden, weswegen sie wenig malen könne; sie habe viel Besuch, unter anderem von Marie-Louise Bion ("Böhnli") und Emilie Forchhammer.

Brief von Anny Stebler-Hopf an Ottilie W. Roederstein, 24. Juni 1901
Brief von Anny Stebler-Hopf, Zürich, an Ottilie W. Roederstein, 24. Juni 1901. Erwähnt Roedersteins Besuch einer Daumier-Ausstellung (wohl: Exposition Daumier, Palais de l'École des Beaux-Arts, Paris, Mai 1901), die sie ebenfalls gerne gesehen hätte; sie erwähnt ein Treffen Roedersteins ("Döggeli") mit Tola Certowicz in Paris, Hopf lasse Certowicz grüßen und lade sie nach Zürich ein; berichtet von geplanter Reise mit ihrem Mann nach Piora ob Airolo und über den Gotthard und von ihrem Augenleiden, weswegen sie wenig malen könne; sie habe viel Besuch, unter anderem von Marie-Louise Bion ("Böhnli") und Emilie Forchhammer.

Brief (Transkript) von Anny Stebler-Hopf an Ottilie W. Roederstein, 20. Juli 1903
Maschinengeschriebenes Transkript eines Briefes von Anny Stebler-Hopf, Zürich, an Ottilie W. Roederstein, 20. Juli 1903. Stebler-Hopf erwähnt Roedersteins Aufenthalt in den Bergen an der Schyniger Platte (Berner Oberland) mit Dr. Martha Sommer; ebenso eine Fahrt zum Thuner See; nun sei Roederstein in Muri (Aargau). Hopf erwähnt Th. Monod (Théodore Monod?) und Luc-Olivier Merson; von Merson würde sie gerne ihre Arbeiten korrigieren lassen, doch erst, wenn sie selbst damit zufrieden sei; schildert ihre eigene Kunstauffassung und ihren Anspruch an sich selbst; erwähnt ihre Einschränkung wegen Augenkrankheit und Arbeit an einem Landschaftsgemälde; am 28. Juli reise sie nach Piora.

Brief von Anny Stebler-Hopf an Ottilie W. Roederstein, 20. Juli 1903
Brief von Anny Stebler-Hopf, Zürich, an Ottilie W. Roederstein, 20. Juli 1903. Stebler-Hopf erwähnt Roedersteins Aufenthalt in den Bergen an der Schyniger Platte (Berner Oberland) mit Dr. Martha Sommer; ebenso eine Fahrt zum Thuner See; nun sei Roederstein in Muri (Aargau). Hopf erwähnt Th. Monod (Théodore Monod?) und Luc-Olivier Merson; von Merson würde sie gerne ihre Arbeiten korrigieren lassen, doch erst, wenn sie selbst damit zufrieden sei; schildert ihre eigene Kunstauffassung und ihren Anspruch an sich selbst; erwähnt ihre Einschränkung wegen Augenkrankheit und Arbeit an einem Landschaftsgemälde; am 28. Juli reise sie nach Piora.

Brief (Transkript) von Anny Stebler-Hopf an Ottilie W. Roederstein, 6. Oktober 1904
Maschinengeschriebenes Transkript eines Briefes von Anny Stebler-Hopf, Zürich, an Ottilie W. Roederstein, 6. Oktober 1904. Stebler-Hopf erkundigt sich nach dem Gesundheitszustand von Tola Certowicz, die zur Kur in Bad Nauheim war; sie habe Certowicz einen Brief geschrieben. Fragt nach der Handverletzung von Roederstein ("Döggeli"); sie selbst müsse Bettruhe halten wegen einer "Fettquätschung"; berichtet von den Umbauarbeiten ihres Hauses; das Atelier sei an Zeichner ("dessinateurs") vermietet, ihren Salongasleuchter habe sie an Pfarrer Bion verkauft. Erwähnt Besuch von Roedersteins Schwester Helene Roederstein; erwähnt ein Treffen mit Elisabeth H. Winterhalter ("s'Dökterli") im vergangenen Sommer. Anschrift von Anny Stebler-Hopf: Düfourstr. 96, Zürich V

Brief von Anny Stebler-Hopf an Ottilie W. Roederstein, 6. Oktober 1904
Brief von Anny Stebler-Hopf, Zürich, an Ottilie W. Roederstein, 6. Oktober 1904. Stebler-Hopf erkundigt sich nach dem Gesundheitszustand von Tola Certowicz, die zur Kur in Bad Nauheim war; sie habe Certowicz einen Brief geschrieben. Fragt nach der Handverletzung von Roederstein ("Döggeli"); sie selbst müsse Bettruhe halten wegen einer "Fettquätschung"; berichtet von den Umbauarbeiten ihres Hauses; das Atelier sei an Zeichner ("dessinateurs") vermietet, ihren Salongasleuchter habe sie an Pfarrer Bion verkauft. Erwähnt Besuch von Ottilie W. Roedersteins Schwester Helene Roederstein; erwähnt ein Treffen mit Elisabeth H. Winterhalter ("s'Dökterli") im vergangenen Sommer. Anschrift von Anny Stebler-Hopf: Düfourstr. 96, Zürich V

Brief (Transkript) von Ottilie W. Roederstein an Julia Virginia Laengsdorff, 23. September 1929
Maschinengeschriebenes Transkript eines Briefes von Ottilie W. Roederstein, Hofheim am Taunus, an Julia Virginia Laengsdorff, 23. September 1929. Roederstein bedankt sich bei Laengsdorff für ihren Beitrag im Frauenkalender. Roederstein sei noch krank und dürfe nicht arbeiten; sie habe in Frankfurt niemand gesehen; verspricht einen Besuch, sobald sie wieder gesund ist. Briefumschlag mit Anschrift von Julia Virginia Laengsdorff: Leerbachstraße 71, Frankfurt am Main.

Brief von Ottilie W. Roederstein an Julia Virginia Laengsdorff, 23. September 1929
Brief von Ottilie W. Roederstein, Hofheim am Taunus, an Julia Virginia Laengsdorff, Frankfurt am Main, 23. September 1929. Roederstein bedankt sich bei Laengsdorff für ihren Beitrag im Frauenkalender. Roederstein sei noch krank und dürfe nicht arbeiten; sie habe in Frankfurt niemand gesehen; verspricht einen Besuch, sobald sie wieder gesund ist. Briefumschlag mit Anschrift von Julia Virginia Laengsdorff: Leerbachstraße 71, Frankfurt am Main.

Brief (Transkript) von Ottilie W. Roederstein an Julia Virginia Laengsdorff, 24. Dezember 1930
Maschinengeschriebenes Transkript eines Briefes von Ottilie W. Roederstein, Hofheim am Taunus, an Julia Virginia Laengsdorff, 24. Dezember 1930. Roederstein bedankt sich für die Wünsche und bedauert, Laengsdorff in diesem Jahr nicht mehr zu sehen; sie sei nur noch einmal in Frankfurt. Roederstein erwähnt im Oktober in Locarno und im November in Paris gewesen und sehr erschöpft zu sein. Sie habe wegen ihrer Herzschwäche kaum arbeiten können und sich in den zehn Tagen in Paris zu sehr erschöpft. Sie müsse am folgenden Tag für vier Tage nach Berlin und verspricht einen Besuch im neuen Jahr. Sie bittet um Auskunft, warum die GEDOK um ein Foto ihres Selbstporträts gebeten habe; bespricht auch die Veröffentlichung ihres "Zwillingsbildes" (vermutlich: Ottilie W. Roederstein, "Zwillinge in rosa Hemden", Gemälde, 1928).

Ottilie W. Roederstein, Eingebildete Kranke oder: Genesung, Gemälde, 1932
Reproduktionsfotografie eines Gemäldes von Ottilie W. Roederstein, "Eingebildete Kranke" oder: "Genesung", 1932 (Jughenn 1932-10; Rök 1555); Modell ist Roedersteins Freundin Emma Kopp.

Brief (Transkript) von Ottilie W. Roederstein an Paula Häberlin, 21. Februar 1933
Maschinengeschriebenes Transkript eines Briefes von Ottilie W. Roederstein an Paula Häberlin, 21. Februar 1933. Roederstein ("Tilly") sorge sich um Ihre Schwester Helene, die trotz hohen Alters eine "so blödsinnige Veränderung in ihrer Wohnung dulden ließ"; Roederstein erwarte Besuch von Helenes Kinder Hertha und Erna. Sie habe die Grippe gehabt und sei wieder gesund, sie pflege nun die kranke Elisabeth H. Winterhalter; erwähnt Aufenthalt Paula Häberlins ("Päuli") in Arosa; sie erinnere sich an "chinesische Bilder von einer unbeschreiblichen Pracht" im Hotel Eduard von der Heydts. Damals habe sie an dem Porträt von Johanna Wolff gemalt. Roederstein erwähnt die schwierige politische Situation in Deutschland; man müsse "vorbereitet sein für alles".

Brief (Transkript) von Ottilie W. Roederstein an Paula Häberlin, 10. Januar 1934
Maschinengeschriebenes Transkript eines Briefes von Ottilie W. Roederstein an Paula Häberlin, 10. Januar 1934. Roederstein habe von ihrer Schwester Helene Roederstein gute Nachrichten über den Gesundheitszustand von Paula Häberlin erhalten; sie wünsche ihr, dass sie ihr Augenlicht behalten möge; Winterhalter schließe sich ihrem "aufrichtigen Mitgefühl" an.

Brief (Transkript) von Ottilie W. Roederstein an Paula Häberlin, 23. Dezember 1934
Maschinengeschriebenes Transkript eines Briefes von Ottilie W. Roederstein an Paula Häberlin, 23. Dezember 1934. Roederstein ("Tilly") erwähnt Besuch von Paula ("Päuli") und Heinrich Häberlin in ihrer Ausstellung im Kunsthaus Zürich; da noch kein Katalog der Ausstellung vorhanden war, habe Paula Häberlin die dort gezeigten Porträt der drei Männer verwechselt, drei Männer, die für Roederstein als Modelle posiert hätten (gemeint sind: "Grönlandforscher Dr. Sorge", "Himalayaforscher Willy Merkl", "Der Bergsteiger"). Roederstein freue sich darüber, dass Paula Häberlin mit einem Auge gut sehen und schreiben könne (Augenkrankheit); sie selbst habe nun eine Brille zum Malen bekommen; sie würde gerne in der Thurgauische Kunstgesellschaft, wo Heinrich Häberlin Präsident ist, ausstellen; erwähnt den Geburtstag von Elisabeth H. Winterhalter, den sie bei einer alten Freundin Winterhalters in Basel verbrachten; Hanna Bekker vom Rath habe sie abends in Frankfurt abgeholt.

Brief (Transkript) von Emma Kopp an Julia Virginia Laengsdorff, 24. November 1937
Maschinengeschriebenes Transkript eines Briefes von Emma Kopp, Hofheim am Taunus, an Julia Virginia Laengsdorff, 24. November 1937. Emma Kopp schreibt ihr im Auftrag Ottilie W. Roedersteins, die erkrankt sei und ihr für ihren Brief danke.

Brief von Maria Waser an Ottilie W. Roederstein, 24. Januar 1937
Brief von Maria Waser, Zollikon, an Ottilie W. Roederstein, 24. Januar 1937. Bespricht Roedersteins gesundheitlichen Zustand; auch Waser sei krank gewesen; sie dürfe noch nicht reisen, hoffe aber im Frühling, Roederstein besuchen zu können. Erwähnt ein Bildnis, das ihr Sohn gemalt habe.

Brief (Transkript) von Martha Sommer an Ottilie W. Roederstein, 22. April 1937
Maschinengeschriebenes Transkript eines Briefes von Martha Sommer, Sigriswil, an Ottilie W. Roederstein, 22. April 1937. Sommer bedankt sich für die Zusendung einer Reproduktionsfotografie von Roedersteins letztem Selbstporträt "mit Deinem Mantel und den Atelierschlüsseln" (wohl: Ottilie W. Roederstein, "Selbstbilbildnis mit Schlüsseln", Gemälde, 1936). Sie habe erschrocken festgestellt, wie "krank, gealtert u. seelisch unglücklich" Roederstein darauf aussehe. Sie erinnere sich an frühere Zeiten, als Roederstein noch gesund gewesen sei und Zigarren geraucht habe. Sommer erzählt von ihrem Geburtstag in Bern und ihrem Freundschaftsbruch mit Anna Tumarkin. Sie sei seit 1. April für die Sommermonate wieder in ihrem Sommerhaus. Bespricht Roedersteins "schwere[n] Herzenskummer". Erwähnt Bilder Roedersteins, die sich in ihrer Wohnung in Gunten befinden. Anmerkung: Wir weisen kritisch darauf hin, dass dieses Dokument antisemitische Äußerungen enthält.

Brief von Martha Sommer an Ottilie W. Roederstein, 22. April 1937
Brief von Martha Sommer, Sigriswil, an Ottilie W. Roederstein, 22. April 1937. Sommer bedankt sich für die Zusendung einer Reproduktionsfotografie von Roedersteins letztem Selbstporträt "mit Deinem Mantel und den Atelierschlüsseln" (wohl: Ottilie W. Roederstein, "Selbstbilbildnis mit Schlüsseln", Gemälde, 1936). Sie habe erschrocken festgestellt, wie "krank, gealtert u. seelisch unglücklich" Roederstein darauf aussehe. Sie erinnere sich an frühere Zeiten, als Roederstein noch gesund gewesen sei und Zigarren geraucht habe. Sommer erzählt von ihrem Geburtstag in Bern und ihrem Freundschaftsbruch mit Anna Tumarkin. Sie sei seit 1. April für die Sommermonate wieder in ihrem Sommerhaus. Bespricht Roedersteins "schwere[n] Herzenskummer". Erwähnt Bilder Roedersteins, die sich in ihrer Wohnung in Gunten befinden. Anmerkung: Wir weisen kritisch darauf hin, dass dieses Dokument antisemitische Äußerungen enthält.

Brief (Transkript) von Martha Sommer an Ottilie W. Roederstein, 20. Juli 1937
Maschinengeschriebenes Transkript eines Briefes von Martha Sommer, Sigriswil, an Ottilie W. Roederstein, 20. Juli 1937. Roederstein habe "gesundheitlich und seelisch vor allem" ein schweres Jahr erlebt. Sommer vermutet, dass Roedersteins Diabetes die Folge ihrer seelischen Nervosität sein könne. Erwähnt Roedersteins Schwester Helene Schelbert-Roederstein sowie die Hörschwäche von Elisabeth H. Winterhalter. Ende August solle sie eine Vertretung in einer "kleine[n] Privat-Nervenklinik" bei Bern annehmen. Erwähnt Roedersteins Porträt von Maria Waser und ihre Begegnung mit ihr, sie möge die Schriftstellerin nicht. Anmerkung: Wir weisen kritisch darauf hin, dass dieses Dokument antisemitische Äußerungen enthält.

Brief von Martha Sommer an Ottilie W. Roederstein, 20. Juli 1937
Brief von Martha Sommer, Sigriswil, an Ottilie W. Roederstein, 20. Juli 1937. Roederstein habe "gesundheitlich und seelisch vor allem" ein schweres Jahr erlebt. Sommer vermutet, dass Roedersteins Diabetes die Folge ihrer seelischen Nervosität sein könne. Erwähnt Roedersteins Schwester Helene Schelbert-Roederstein sowie die Hörschwäche von Elisabeth H. Winterhalter. Ende August solle sie eine Vertretung in einer "kleine[n] Privat-Nervenklinik" bei Bern annehmen. Erwähnt Roedersteins Porträt von Maria Waser und ihre Begegnung mit ihr, sie möge die Schriftstellerin nicht. Anmerkung: Wir weisen kritisch darauf hin, dass dieses Dokument antisemitische Äußerungen enthält.

Brief von Martha Sommer an Ottilie W. Roederstein, 5. September 1937
Brief von Martha Sommer an Ottilie W. Roederstein, 5. September 1937. Erzählt von ihrem Traum, einen Brief von Roederstein erhalten zu haben und mit ihr im Atelier geplaudert zu haben. Erwähnt Reise Roedersteins und Winterhalters nach München. Erinnert sich an das Kennenlernen mit Roederstein vor 35 Jahren, als sie "zur Operation an die Eschenheimer Anlagen kam" (zur Klinik von Elisabeth H. Winterhalter). Roederstein habe ihr dort einen Rosenstrauß und eine Radierung von Rembrandt gebracht. Sommer würde seit zwölf Tagen in einer Klinik arbeiten und "die neue Behandlung der Schizophrenie mit Insulin selbstständig ausführen", die gute Ergebnisse zeige. Sie bespricht den gesundheitlichen und psychischen Zustand Roedersteins. Unterschreibt "Dein Mutebärli".

Postkarte von Martha Sommer an Elisabeth H. Winterhalter, 28. Juli 1941
Postkarte von Martha Sommer, Bern, an Elisabeth H. Winterhalter, Hofheim am Taunus, 28. Juli 1941. Erwähnt die Reise "T's mit K" (gemeint sind "Tilly" - Ottilie W. Roederstein - und Emma Kopp) nach Spanien. Laut ihrer Erinnerung habe diese Reise im Frühjahr 1904 stattgefunden. Fragt, ob Winterhalter nicht auch schon zusammen mit Roederstein dorthin gereist sei. Erzählt von Krankheit und Tod ihres Bruders und Arbeit an seinem Nachlass.

Brief von Martha Sommer an Elisabeth H. Winterhalter, 25. März 1942
Brief von Martha Sommer, Bern, an Elisabeth H. Winterhalter, 25. März 1942. Bedankt sich für die Postkarte Winterhalters mit Glückwünschen zu ihrem 80. Geburtstag. Erwähnt Winterhalters gesundheitliche Beschwerden, die Krankheit von Helene Roederstein und die Familie Charton. In acht Tagen würde sie wieder zu ihrem Berghaus in Sigriswil reisen.

Postkarte von Martha Sommer an Elisabeth H. Winterhalter, 6. Juli 1942
Postkarte von Martha Sommer, Bern, an Elisabeth H. Winterhalter, Hofheim am Taunus, 6. Juli 1942. Erwähnt Winterhalters Altersbeschwerden und fragt, ob Hanna Bekker vom Rath sie unterstützen würde. Sie habe im April ihre Schwester in Winterthur beerdigt und sei daraufhin krank geworden, habe sich aber inzwischen wieder erholt.

Postkarte von Martha Sommer an Elisabeth H. Winterhalter, 27. April 1943
Postkarte von Martha Sommer, Sigriswil, an Elisabeth H. Winterhalter, Hofheim am Taunus, 27. April 1943. Sommer berichtet, dass ein Zeitungsartikel über ihr Leben und ihren Beruf in einer Zürcher Zeitung erschienen sei. Leider dürfe sie ihn Winterhalter nicht zukommen lassen, da man nichts Gedrucktes nach Deutschland schicken dürfe. Sie sei seit acht Tagen in ihrem Berghaus (in Sigriswil). Es gebe viel zu renovieren, was für sie teuer sei, da sie nur von ihrer Rente leben würde.

Postkarte von Martha Sommer an Elisabeth H. Winterhalter, 16. Juni 1943
Postkarte von Martha Sommer, Sigriswil, an Elisabeth H. Winterhalter, Hofheim am Taunus, 16. Juni 1943. Sommer berichtet, dass sie wegen einer Erkrankung für fünf Wochen im Kantonsspital in Winterthur gewesen sei und sich dort habe operieren lassen. Ihr würde es nun besser gehen und sie würde am 21. Juni zurück nach Bern reisen.

Postkarte von Martha Sommer an Elisabeth H. Winterhalter, 9. Dezember 1943
Postkarte von Martha Sommer, Bern, an Elisabeth H. Winterhalter, Hofheim am Taunus, 9. Dezember 1943. Erwähnt den anstehenden Geburtstag Winterhalters und ihren gesundheitlichen Zustand. Sie habe zwei Zimmer ihrer Wohnung an zwei Schweizer Medizinstudentinnen vermietet. Anschrift von Martha Sommer: Klösterlistutz, Bern. Abbildung auf der Postkarte: Hemberg (Toggenburg), Kurort.